Silicia

 

Im deutschen Sprachraum wird fälschlich für Siliciumdioxid die Bezeichnung Kieselsäure benutzt, oder in letzter Zeit auch das aus dem Englischen übernommene Silica.

 

Als Kieselsäuren werden die Sauerstoffsäuren des Siliciums bezeichnet .

 

Nahrungsergänzungsmittel mit Silizium sollen die Knochen stärken, Nägel und Haare festigen und die Haut elastischer machen.

Wissenschaftliche Nachweise fehlen jedoch.

 

 

 

Mangel:

Ein Siliziummangel ist in der medizinischen Fachwelt nicht bekannt.

Bislang sind keine medizinisch nachweisbaren Mangelerscheinungen bekannt. Es gibt Vermutungen, die sich auf erste Studien stützen, dass Siliciummangel zu vorzeitigen Alterungsprozessen führen kann. Sollten Sie an spröden Nägeln, trockener Haut, brüchigen Haaren oder Gelenkbeschwerden leiden, können Sie Silicium als Kur anwenden.

 

 

Überdosierung:

Erkrankungen durch einen Siliciumüberschuss sind bisher nur durch Einatmen von Siliciumstaub bekannt. Man nennt diese Erkrankung Silikose oder auch Quarzstaublunge. Hierbei handelt es sich um eine offiziell bestätigte Berufskrankheit. Sie betrifft besonders Berufsgruppen, die mit Quarzstaub verstärkt in Berührung kommen. Dazu zählt der Bergbau, aber auch Edelsteinschleifer und Menschen die in Fabriken mit Sandstrahlenräten arbeiten.