Vitamin B1 (Thiamin)

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Vitamin B1 (Thiamin) (gut für die Nerven)

 

Vitamin B1 ist ein wasserlösliches Vitamin, welches im Körper entscheidenden Einfluss auf das zentrale sowie das periphere Nervensystem nimmt. Hier ist es vor allem für die Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskulatur von Bedeutung. Zudem benötigt der menschliche Körper Vitamin B1, um die Nährstoffe, speziell die Kohlenhydrate, aus unserer Nahrung zu verstoffwechseln und in Energie umzuwandeln.

Thiamin wird für die Synthese des Neurotransmitters Acetylcholin benötigt, für Nervenstoffwechsel und Erhalt des Nervengewebes, für den Herzmuskel und normales Körperwachstum. Es ist an der Reizleitung und –übertragung von Nervenimpulsen sowie am Neurotransmitterstoffwechsel beteiligt.

 

Vitamin B1 (Thiamin)

  • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
  • trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
  • trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei
  • trägt zu einer normalen Herzfunktion bei

Energiestoffwechsel: Vitamin B1 stellt in seiner aktiven Form TPP (eine Verbindung mit Magnesium) ein lebenswichtiges Coenzym für die Energieproduktion dar

Proteinstoffwechsel: Thiamin ist wichtig für die Synthese von Kollagen (Hauptaufbauprotein des Körpers). Ein Mangel vermindert die Produktion von Kollagen und verschlechtert die Wundheilung

Nerven: Thiamin ist unabdingbar für den Stoffwechsel der im Gehirn wichtigen Neurotransmitter, einschließlich Acetylcholin und Serotonin. B1 befindet sich in den Zellwänden der Nervenstränge und nimmt daher an der Übermittlung von Nervenimpulsen teil.

Vitamin B1 (Thiamin) wird für die Gewinnung von Energie aus der Nahrung benötigt und ist für die Bildung von Energie aus Kohlenhydraten erforderlich. Vitamin B1 ist für eine normale Herztätigkeit notwendig und unterstützt die normale Funktion des Nervensystems.

Wird zu wenig Vitamin B1 aufgenommen, tritt ein Vitamin B1-Mangel auf, der im Körper gravierende Störungen zur Folge haben kann. Um einem Vitamin B1-Mangel vorzubeugen, empfiehlt sich besonders der Verzehr von Lebensmitteln wie Getreideprodukten, Schweinefleisch, bestimmten Fischarten sowie Hülsenfrüchten.

Der tägliche Bedarf eines erwachsenen Menschen an Vitamin B1 liegt zwischen 1,0 und 1,3 Milligramm. Durch Stress, die Einnahme der Anti-Baby-Pille, Alkoholismus sowie während der Schwangerschaft und der Stillzeit kann der Bedarf leicht erhöht sein.

Häufigste Ursache für einen Vitamin B1-Mangel ist eine Fehlernährung und/oder ein Alkoholmissbrauch. Aber auch durch Stress, Rauchen, Leistungssport, die Einnahme der Anti-Baby-Pille sowie durch eine Schwangerschaft steigt das Risiko für einen Vitamin B1-Mangel deutlich an.

Erhöhter Bedarf:

Fieber, Stress, Verbrennungen, intensivem Sport, Schilddrüsenüberfunktion, Lebererkrankungen, Schwangerschaft, Stillen, Wachstum, Alter, Folsäuremangel (schlechtere Aufnahme!), hohem Alkoholkonsum, reichlichem Kaffee- oder Schwarzteegenuß, Medikamenten (Pille, Antacida, Neoroleptika, Digoxin, Antiepileptika), Verdauungsstörungen, Diabetes, schwerer körperlicher Arbeit, Magnesiummangel, Krebs, Malaria, reichlichem Weißmehl- und Süßigkeitenverzehr, Alzheimer, Multipler Sklerose, Nervenentzündungen, Depressionen, entzündlichen Darmerkrankungen…

Eine Überversorgung mit Vitamin B1 ist praktisch unmöglich und wurde auch noch nie beobachtet, da Vitamin B1 nicht toxisch ist und überschüssige Mengen über den Urin ausgeschieden werden, da das Vitamin wasserlöslich ist.