Magnesium

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Magnesium

 

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff , der unter anderem als Cofaktor zahlreicher Enzyme wirksam ist.

Magnesium wird unter anderem bei Mangelzuständen, bei einem erhöhten Bedarf und bei Wadenkrämpfen eingenommen.

Daneben existieren zahlreiche weitere Anwendungsgebiete.

Magnesium befindet sich zum größten Teil in den Knochen und in der Skelettmuskulatur.

Es beeinflusst nicht nur sie, sondern auch den Herzmuskel und die autonome Muskulatur vieler Organe, etwa der Blutgefäße oder Bronchien.

Außerdem unterstützt Magnesium viele Enzymsysteme

Es gibt die verschiedensten Verbindungen:

 

Magnesiumcitrat, das Magnesiumsalz der Zitronensäure, und hat die höchste Bioverfügbarkeit.

Dieses Salz wirkt verdauungsfördernd und hilft bei Nierensteinen.

Es eignet sich sehr gut für eine längerfristige Magnesium-Ergänzung, wird

rasch resorbiert und ist gut verträglich.

 

Magnesiumtricitrat ist ebenfalls ein Magnesiumsalz der Zitronensäure und hat eine ebenso hohe Bioverfügbarkeit bei oraler Einnahme.

Der Anteil an elementarem Magnesium ist beim Tricitrat höher als beim einfachen Citrat, etwa doppelt so hoch.

 

Magnesiumglycinat , auch Magnesiumchelat genannt, ist das Salz der Aminosäure Glycin.

Dieses Glycin schützt die empfindlichen Schleimhäute des Verdauungstraktes

vor möglichen Reizungen durch Magnesium.

Außerdem wirkt es entspannend und beruhigend.

Magnesiumglycinat ist besonders gut verträglich, aber nicht sehr hoch dosiert.

 

Magnesiumorotat ist das Salz der Orotsäure, auch Molkesäure genannt.

Bekannt ist hier die sehr gute Wirkung auf unser Herz-Kreislauf-System und bei koronarer Herz-Erkrankung.

Belastungstoleranz und Gefäßfunktionen können damit verbessert werden.

Auch Magnesiumorotat ist recht gut verträglich.

 

Magnesium-Malat, ein Salz der Apfelsäure, eignet sich gut für Menschen, die unter Erschöpfung und Müdigkeit leiden.

Denn Apfelsäure ist Bestandteil von Enzymen, die bei der Synthese von ATP

(Adenosintriphosphat) eine wichtige Rolle spielen.

Diese Substanz ist an der Energieproduktion in unseren Zellen beteiligt.

 

Magnesiumcarbonat, das Magnesiumsalz der Kohlensäure, kommt z. B. in der Sango Meeres Koralle vor.

Die Substanz wirkt dank ihrer säurehemmenden Eigenschaft recht gut bei

Sodbrennen, zu hoch dosiert wirkt es abführend.

 

Magnesiumchlorid, das Magnesiumsalz der Chlorwasserstoff- bzw. Salzsäure, ist als orales Nahrungsergänzungsmittel kaum im Einsatz.

Dagegen kann es seine belebende und antibakterielle Wirkung als wässrige

Lösung (Magnesium Öl) durch Eindringen in die Haut entfalten.

 

Magnesiumsulfat, Magnesiumsalz der Schwefelsäure, auch als Bittersalz bekannt, ist ein starkes Abführmittel.

Als tägliche Magnesium – Supplementierung ist diese Art von Magnesium allerdings nicht geeignet.

Dagegen kommt es in der Medizin bevorzugt zum Einsatz.

Auch wird es als Magnesiumsulfat – Heptahydrat oft in der Notfallmedizin

intravenös bei Herzinfarkt oder akutem Asthmaanfall eingesetzt.

 

Magnesiumoxidist eine der am häufigsten angebotenen Magnesiumformen.

Es gilt als billigstes Magnesium-Supplement und wird daher auch häufig gekauft.

Es ist als Abführmittel und Antazidum (Säure bindend) z. B. bei Sodbrennen zu empfehlen.

Trotz eines hohen Anteils an elementarem Mg wird es schlecht vom Körper aufgenommen.

 

Magnesiumhydroxidist nicht das Magnesiumsalz einer Säure, sondern das der Kalziumlauge, lässt sich aber auch aus Meerwasser gewinnen.

Die Substanz ist als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen, wirkt gut als Abführmittel und bei Sodbrennen als Säurebinder.

 

Magnesiumhydrogenphosphatschließlich ist als Magnesiumsalz der Phosphorsäure ebenfalls ein gutes Abführmittel.

Es wird unter E343 als Säureregulator und Trennmittel in Lebensmitteln

 

Mangel:

 

Unter einem Magnesiummangel (Hypomagnesiämie) versteht man eine verminderte Konzentration von Magnesium im Blut. Der Mangel kann symptomlos bleiben, aber auch vielerlei Beschwerden verursachen.

 

Symptome

Es gibt keine Beschwerden, die eindeutig wären für einen Magnesiummangel. Symptome wie Wadenkrämpfe oder Krämpfe der Kaumuskulatur treten allerdings schnell auf und sind recht häufig. Auch bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen können Hinweise auf eine Unterversorgung mit Magnesium sein. Das Gleiche gilt für so unspezifische Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Nervosität oder Appetitlosigkeit. Die wichtigsten Beschwerden bei Magnesiummangel in der Übersicht:

  • Muskelzuckungen
  • Schwindel
  • Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Verstopfung oder beides im Wechsel)
  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit
  • Herzklopfen und Herzrasen
  • innere Unruhe
  • Kopfschmerzen
  • depressive Zustände
  • Taubheitsgefühle an Händen und Füßen
  • Durchblutungsstörungen

Überdosierung:

Selbst wenn zu hohe Mengen des Mineralstoffes über die Nahrung aufgenommen werden, wird der Mineralstoff bei einem Überangebot zum Teil erst gar nicht über den Darm aufgenommen. Hierbei kann es zwar zu weichem Stuhl und Durchfall kommen, ein Magnesiumüberschuss im Körper wird so jedoch verhindert. Der bereits ins Blut aufgenommene überschüssige Anteil wird bei intakter Nierenfunktion über den Urin wieder au