Jod

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Spurenlement Jod:

 Jod gehört zu den essentiellen Spurenelementen und ist ein wichtiger Baustein für die Bildung der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyorin (T3).
Diese wiederum sind an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt sowie an der optimalen Entwicklung des Kindes im Mutterleib. In der Wachstumsphase im Kindes- und Jugendalter ist Jod wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung.

Ein Mangel an Jod kann Funktionsstörungen im Körper auslösen.

Einfluss:

  • Erhöhung des Grundumsatzes und der Wärmeproduktion
  • Steigerung des Glucosestoffwechsels und der Sauerstoff-abhängigen Energiefreisetzung
  • Regulierung des Fettstoffwechsels
  • Förderung des Knochenwachstums und der Gehirnentwicklung
  • Erhöhung der Kontraktionskraft des Herzmuskels
  • Regulation des Bindegewebsstoffwechsels [1]

Unterm Strich trägt die Einnahme von Jod gemäß den Health-Claims der EU damit zur normalen Funktion des Energiestoffwechsels, der kognitiven Funktionen und des Nervensystems, sowie zur normalen Schilddrüsenfunktion bei.

Gesundheitsbezogene Aussagen laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA):Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

  • einer normalen kognitiven Funktion.
  • einem normalen Energiestoffwechsel.
  • einer normalen Funktion des Nervensystems.
  • der Erhaltung normaler Haut.
  • einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und einer normalen Schilddrüsenfunktion.

Jodmangel:

Ein Jodmangel kann  schwerwiegende Folgen haben. Die wohl offensichtlichste und hierzulande bekannteste Folge des Jodmangels ist die starke Vergrößerung der Schilddrüse in Form eines Kropfes (Struma).

Der Kropf ist allerdings nur ein äußeres Symptom des Jodmangels. Da Jod fehlt, kann die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Schilddrüsenhormone herstellen. Die Konzentration dieser Hormone im Blut fällt, woraufhin andere Hormone die Schilddrüse zusätzlich stimulieren, in der Hoffnung die Hormonproduktion wieder anzukurbeln.

Die resultierenden Einflüsse auf den Stoffwechsel sind dabei eher unspezifisch und entwickeln sich schleichend. Typisch sind hier Symptome wie:

  • Antriebslosigkeit
  • Vermehrte Tagesmüdigkeit
  • Gesteigertes Bedürfnis nach Schlaf
  • Das Gefühl, schwere Augen zu haben
  • Geschwollene Augenlider
  • Heiserkeit und raue Stimme
  • Störung von Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • Blasse und trockene Haut
  • Erhöhte Kältemepfindlichkeit
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Starke Gewichtszunahme
  • Wachstumsstörungen
  • Schilddrüsenkarzinome
  • Jodmangel in der Schwangerschaft & Stillzeit

Überdosierung:

Wer sich normal ernährt, nimmt jedoch in der Regel nicht mehr als 500 µg pro Tag zu sich:

Es hat sich gezeigt, dass diese Probleme vor allem bei Menschen auftreten, die mit einem Jodmangel aufgewachsen sind oder bei denen zuvor über einen längeren Zeitraum hinweg ein Jodmangel bestand.

Wie ein Jodmangel hat auch eine Überdosierung, so sie über einen längeren Zeitraum stattfindet, schwere, gesundheitliche Konsequenzen in Form einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Darüber hinaus können sich Reaktionen einer Überempfindlichkeit wie Hautausschläge entwickeln. Wenn die tägliche Jodzufuhr über einen längeren Zeitraum an die 1.000 µg beträgt, spricht man von einem Jodexzess – also einer übermäßigen Jodzufuhr – sprechen Experten, wenn jemand mehr als 500 µg Jod pro Tag zu sich nimmt. Eine einmalige Überdosierung hat normalerweise keine gravierenden Folgen, sofern die Zufuhr 1000 µg nicht übersteigt, der zu den folgenden Erkrankungen führen kann:

  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Morbus Basedow
  • Hashimoto-Thyreoiditis
  • Wolff-Chaikoff-Effekt, hierbei blockiert die Schilddrüse jede weitere Jodaufnahme, was eine Schilddrüsenunterfunktion zur Folge hat