Magnesiumstearat und Siliziumdioxid:

Magnesiumstearat:

Es ist eine relativ unbekannte Substanz.
Dennoch konsumiert sie fast jeder, der Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt.
Magnesiumstearat ist die Bezeichnung für das Salz der Stearinsäure und wird in der Industrie als Fließ- und Trennmittel eingesetzt.
Es findet vor allem bei der Herstellung von Kapseln, Tabletten oder Granulat Verwendung und verhindert, dass Rohstoffe verkleben oder die Maschinen verschmutzen.
Dadurch macht Magnesiumstearat die Herstellung von Produkten weniger aufwändig und zugleich kostengünstiger.
Es besteht zu 96 % aus Stearinsäure und zu 4 % aus Magnesium.
Gewonnen wird das Salz, das auch als Ocetadecansäure oder Magnesiumsalz bezeichnet wird, indem Glyceride aus Ölen und Fetten mithilfe von Magnesium, Glycerin und Seifen gespalten werden.
Magnesiumstearat hat die Eigenschaft, ein Anhaften und Verkleben von Stoffen zu verhindern, was im Körper dazu führen kann, dass es die Aufnahme von Nährstoffen über die Darmschleimhaut verschlechtert.
Es kann sich dabei wie eine dünne schleimartige Schicht über die Darmschleimhaut legen und die feinen Poren verstopfen, über die die Nährstoffe absorbiert werden.
Zudem können sich in dieser Schleimschicht pathogene Bakterien und andere Mikroorganismen einnisten.
Doch nicht nur die Darmflora kann durch Magnesiumstearat gestört werden, auch die Verwertung von Nähr- und Vitalstoffen wird durch diese Beschichtung erschwert.
Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die mithilfe von Magnesiumstearat hergestellt werden, kann also die Bioverfügbarkeit anderer Nährstoffe verschlechtern.
Ebenso kann es zu Blasensteinen und zu einer Abschwächung des Immunsystems führen.
Der Speisefettsäurenanteil kann aus genetisch veränderten und massiv mit giftigen Pestiziden gespritzten Pflanzen stammen.

 

Siliziumdioxid:

Der Zusatzstoff Siliciumdioxid E 551 sorgt für Rieselfähigkeit und wird auch als Trennhilfe verwendet.
Siliciumdioxid ist eigentlich nichts anderes als Quarzsand, weswegen E 551 bisher als unbedenklich galt.
Doch das Trennmittel ist kein natürlicher Quarzsand, sondern ein synthetisch hergestelltes Pulver.
Der Abwehrmechanismus im Darm wird geweckt!
Es kann im Darm eine entzündungsähnliche Reaktion hervorrufen und bei hohen Dosen Leberschäden verursachen.

Quelle: NVBI (National Institut of Health)